Tipps zu gesunder Ernährung für ein neues Lebensgefühl

In Kronstadts historischer Altstadt

Erlebt am 10. Oktober 2017 –

Heute ist Brașov/ Kronstadt dran. Mit dem Auto von Marianas Tochter – sie arbeitet in Frankreich und braucht es somit selten – fahren wir in die Stadt, parken in einem älteren Neubaugebiet, denn in den Innenstadt ists schlecht mit Parkplätzen. Gleich hier in der Nähe steht eine schöne Holzkirche.

Und dann laufen wir in die historische Altstadt. Manches ist noch alt, aber man sieht viel Modernes. Unter einer großen Kreuzung wurde die Fussgängerunterführung mit vielen schönen kleinen Geschäften und Imbiss ausgebaut.

Auf dem Weg gibts noch manche alten Gebäude, die verfallen leider. Mariana erklärt unsd das so: nach der Wende wurden viele Häuser als Geldanlagen von Spekulanten gekauft, diese warten einfach nur ab. Das stört das Stadtbild und so beschloss die Stadt, dass nur noch Häuser verkauft werden dürfen, die auch in bestimmten Zeitraum saniert werden. So ist jetzt Vieles in Entwicklung. Ein Gitarrenshop liegt auf dem Weg. Die Werkstatt ist im Hinterhof, und siehe da hier sind noch Deutsche. Vorbei an der Universität gehts in die Innenstadt.

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Honigberg mit seiner schönen Kirchenburg

Hărman (deutsch Honigberg) liegt im Kreis Brașov in SiebenbürgenErlebt am 9. Oktober 2017 –
Hărman (deutsch Honigberg) liegt im Kreis Brașov in Siebenbürgen, Rumänien. Es ist eine ruhige wohlhabende Gemeinde. Seit der Wende wurden hier viele große Häuser gebaut, die meisten sind von hohen Zäunen umschlossen und haben Alarmanlagen. Geld haben hier viele. Mariana erzählt, dass viele Ärzte oder Ingenieure, die in Brașov arbeiten und gut verdienen, hier Häuser gebaut haben. Meine Vorstellung von Rumänien wird hier völlig über den Haufen geworfen sozusagen.

Hier haben Marianna und Jeremy ihr Haus gebaut. Ungefähr 15 Jahre hat es gedauert. Und es ist groß geworden, ausgestattet vom Feinsten. Ursprünglich war Platz für Marians Sohn und Tochter vorgesehen, aber wie das so ist, haben die Kinder eigene Pläne. Der Sohn ist mit seiner Familie in Deutschland, die Tochter arbeitet als Zahnärztin in Paris. Trotz der kulturellen Unterschiede hat sich Jeremy entschlossen, alles in Santa Rosa in Kalifornien aufzugeben und nach Rumänien zu ziehen. Manchmal hadert er mit der Entscheidung, denn er spricht kein Rumänisch und die Winter sind hart hier, bis -35 Grad sind keine Seltenheit. Die Heizkosten sind dann sehr hoch. Aber es lebt sich gut hier, alles gibts im Ort, Bäckerei und Fleischer, einen Supermarkt, sogar eine Milchzapfstelle für Frischmilch. Brașov (Kronstadt) ist nicht weit, schön zum Bummeln und Einkaufen. Vom Haus kann man die nahen Berge sehen. Weiterlesen

Mit dem Zug nach Transsylvanien

Erlebt am 8. Oktober 2017 –
Gepackt hatten wir am Abend, so kanns nach dem Frühstück gleich los gehen. Wir müssen mit Gepäck zum Bahnhof laufen, das sind 3km in leichtem Nieselregen. Der Zug nach Bukarest fährt 13 Uhr, aber wir müssen noch Fahrkarten kaufen. Das ist mir per Inernet leider nicht gelungen. War bestimmt gut so, denn ich kann die Fahrkarten nicht ausdrucken und weiss nicht, welche Belege im Zug anerkannt werden. Vielleicht ist ein Handyticket nicht möglich? Das konnten mir auch die Vermieter nicht sagen. Und ich hoffe, dass die Kinder nicht voll bezahlen müssen. Also beginnt das Abenteuer Zug in Rumänien. Am Schalter spricht die Angestellte natürlich kein englisch. Ich kann mich irgendwie verständlich machen, aber die Kinder müssen Erwachsenenpreis bezahlen, da sie keinen rumänischen Schülerausweis haben oder so, ich verstehe es nicht. So kostet die Fahrt nach Brasov über Bukarest 300 Lei, umgerechnet ca. 70 Euro für uns alle.

Auf dem Bahnhof Constanza treffen wir ein junges Pärchen, sie couchsurfen auch und wollen mit wenig Geld über Bulgarien in die Türkei. Und es stellt sich heraus, dass sie auch aus Sachsen sind. Und schon wieder trennen sich unsere Wege.

Der Zug ist modern und kommt pünktlich. Eine Fahrkarte ist gleichzeitig Platzkarte. Bis Bukarest fahren wir 2 Stunden. Neben uns Reisende aus der Schweiz, die Zeit vergeht wie im Fluge. Weiterlesen

Sturm und Regen am Casino

Erlebt am 7. Oktober 2017 –

Erst Shoppen in Constanza. Hier gibts ein modernes Einkaufszentrum, fast eleganter als in Deutschland. Für die Kids ein Muss, aber für mich eher nervig. Heute sind  nur wenige Leute hier. Im Sommer ist hier natürlich viel los. Constanza zählt zu den elegantesten und vornehmsten Badeorten des Schwarzen Meeres.
Nachmittag wollen wir noch zum Hafen und das historische Casino sehen. Aber das Wetter wird schlechter.

Uhhh wir sind gerade mächtig nass geworden, haben uns jetzt in ein Dönerrestaurant gerettet, leider ist der Sturm von Deutschland jetzt hier. Hier trocknen wir uns erstmal und können für wenig Geld richtig schlemmen. Aber schade, gestern noch bestes Wetter und chillen am Strand und jetzt wird unser letzter Tag hier in Constanza buchstäblich ins Wasser fallen.

Und dann  doch noch gesehen – das Casino von Constanta. Und das hat sich voll gelohnt, abends bei Sturm und Regen, ein wirklich sehenswertes Gebäude, das auf seine Renovierung wartet, aber die Stadt hat dafür kein Geld. Weiterlesen

Chillen am schwarzen Meer in Constanza

Erlebt am 6. Oktober 2017 –

Heute ist ein Tag zum Chillen. Erstmal aus schlafen und dann minimalistisches Frühstück im gestylten Appartement. Es ist kein Toaster da, deswegen toaste ich auf der Herdplatte. Reisen erfordert Kreativität. Und dann laufen wir zum Strand. Das Wetter ist super, 25 Grad Sonne. Auf dem Weg gibts viele Läden. Riesentomaten und Weintrauben gibts für wenig Geld. Dafür würde man in Deutschland das Fünffache bezahlen und es schmeckt so viel besser hier. Beim Bäckerladen kaufen wir Pizza, ein leckeres Schokocrossant und eine Ecke Blätterteig mit Schafskäse, sehr lecker alles.

Am Strand sind nicht viele Leute, man sieht Omas mit den Enkelkindern, aber alle recht dick angezogen. Da fallen wir sehr auf. Das Wasser ist nicht kalt und hier gehts sehr flach rein. Hotel an Hotel hier an der Promenade. Constanza zählt zu den elegantesten und vornehmsten Badeorten des Schwarzen Meeres. In der Saison ist hier viel Betrieb. Wers mag, aber das ist nix für mich. Weiterlesen

Mit Blablacar zum Schwarzen Meer

Erlebt am 5. Oktober 2017 –

Heute ist unser letzter Morgen in Bukarest. Manuela muß gegen 9 zur Arbeit, eigentlich wollten wir mit ihr aus dem Haus, aber es zieht sich. Wir fahren heute das erste Mal mit Blablacar, es geht nach Constanza zum Schwarzen Meer. Den Tip gab mir Manuela, easy, preiswert und doch sicher reist man so, und so haben wir uns kurzfristig entschlossen, doch noch ans Schwarze Meer zu fahren. Quartier habe ich auch vor 2 Tagen über Airbnb gebucht. Wir haben ein preiswertes Appartement mit Küche. Da weiß man aber nie, was einen erwartet und die Quartiere findet man ohne GPS nie.

Also dann starten wir gegen 10.30 mit allem Gepäck von Manuelas Wohnung. Fast hätte uns der Fahrstuhl nicht wieder raus gelassen, gruselig, fast zu eng für uns 3 ist der und wackelt ständig. Und er hält an, wie öffnen die Tür — Mauer uhhh. Aber nach 2x drücken schaffen wirs doch bis runter.

Einen km bis zum Bus müssen wir laufen. Die Bushaltestellen sind nicht gekennzeichnet, Aber Manuela hatte uns gestern alles genau erklärt. Als wir dann im Bus unser Ticket entwerten wollen, erklärt uns ein netter Mann, dass wir Fahrscheine für die Metro haben, also nicht gültig, Bus ist extra und es gibt extra Fahrscheine für den Expressbus zum Flughafen. Da haben wir zum Glück noch einen und der Automat nimmt unverständlicherweise noch 3 Personen auf dieses Ticket an, und auch der Folgebus wieder. Bis zum Flughafen Aurel Vlaicu müssen wir, dort startet der Blablacarfahrer. Unterwegs ein Anruf von Manuela, der Fahrer will nun doch 3 Stunden eher starten — uhhh. Beeilung heißt es nun, aber ehe wir den konkreten Startpunkt fanden, dauerte es doch. Dann sehen wir den schwarzen Golf, der Mann ist schon in Eile und fragt uns „Constanza?“ und wir steigen bei unserem unbekannten Fahrer ein. Blablacar ist wegen den Bewertungen doch sehr sicher. Weiterlesen

Auf Tour in Bukarest

Erlebt am 4. Oktoober 2017 –

Und heute Stadttour in Bukarest. Manuela hat mir noch Kaffee gekocht, sie muss um 9 zur Arbeit. Jetzt erstmal frühstücken auf dem Weg zur Metrostation. Wir finden einen gut besuchten Bäcker, hier kaufen die Einheimischen, das ist immer ein gutes Zeichen. Es gibt leckere Sachen mit Blätterteig, mit Schafskäse oder Pudding gefülltes Gebäck, Schokocrossants, sehr lecker und für wenig Geld.

Die Metrostation ist schnell gefunden und los gehts. Manela gab uns heute früh noch Tips. Es gibt eine kostenlose Stadtführung in englisch, die startet 10.30 vom Piata Unirii, aber leider kommen wir zu spät. Und so gehts los auf eigene Faust. Manuelas hatte auf ihrer Couchsurfing-Seite Tips zum Erkunden von Bukarest.

Die rote Route beginnt mit dem Parlamentspalast, der ist eines der flächenmäßig größten Gebäude der Welt und befindet sich am westlichen Ende des etwa drei Kilometer langen Boulevard Unirii. Das Gebäude wurde von 1983 bis 1989 nach den Vorstellungen des diktatorisch regierenden rumänischen Staatspräsidenten Nicolae Ceaușescu errichtet. Um Platz für das Bauwerk zu schaffen, zu dessen Gesamtkomplex auch weite Teile neuer Plätze und Alleen gehören, wurden Ende der 1970er Jahre teilweise historische Wohnhäuser mit rund 40.000 Wohnungen, ein Dutzend Kirchen und drei Synagogen abgerissen sowie Teile der Altstadt zwangsgeräumt. Also ein Bauwerk für gemischte Gefühle …

Leider konnte man den Palast an diesem Tag nicht besichtigen, das Tor blieb für uns geschlossen. Weiter gehts zum Unirii Square.

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Couchsurfing in Bukarest

Erlebt am 3. Oktober 2017 –

In Bukarest gelandet – müde vom Flug in der Nacht müssen wir erstmal Geld tauschen, auf dem Flughafen eher ungünstig, daher tausche ich nur wenig. Es gibt Lei hier und der Kurs ist 1 Euro: 4,5 Lei in der Stadt, hier 4,1 Lei. Und dann den Bus in die Stadt finden, im Reiseführer stand Nr.783, Tickets kaufen. Die Leute sind zum Glück sehr hilfsbereit hier.

Nun im Bus haben wir Hunger und beschließen, sobald wir etwas belebtere Straßen sehen, steigen wir aus, das ist dann nach dem Triumpfbogen. Dort in der Nähe finden wir ein schickes italienisches Restaurant und essen erstmal Pizza – super hier. Dann GPS- Orientierung und weiter geht’s zu Fuß in die Stadt, das ist nach der kurzen Nacht und dem Gepäck doch recht anstrengend. Die Kirchen sind hier sehr schön und reich ausgestattet, viel Gold, rote Farbtöne. Die Mehrzahl der Rumänen ist orthodox. In Zeiten des Kommunismus war die Religion wie in der DDR nicht erwünscht. Aber hier ist die Tradition sehr stark. Viele haben sich nach dem Ende des Sozialismus noch taufen lassen.

Irgendwann landen wir in einem trendigen Cafe, Tucano, das ist voll, gute Stimmung. Dort erstmal ausruhen, Kaffee für mich. Es gibt viele Brettspiele zur Auswahl und so spielen wir Scrabble. Weiterlesen